24. April 2014, Eleven Park, Wien

Die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf den Balkan wurde am 24. April 2014 einem breiten Publikum im  Eleven Park Gudrunstraße 11 nähergebracht. Dieser Vortrag war zugleich die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „1914-Frieden-2014“.

Nach der Begrüßung durch Svetozar Pudaric, dem Vizepräsidenten der Föderation Bosnien und Herzegowina, und Ismail Tokmak, dem Obmann des Friede Instituts, zeichnete der Autor die Ereignisse aus der Sicht von maßgeblicher Akteuren und belegte mit zahlreichen Originalzitaten. Valeria Heuberger vom Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nahm die lange und komplexe Vorgeschichte des Krieges genauer unter die Lupe. Dadurch konnten die Faktoren, die zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten, herausgearbeitet werden. Im Anschluss beschrieb Damir Saracevic, der Obmann des Zentrums der zeitgemäßen Initiativen Austria, einer multikulturellen Plattform für die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Österreich und Bosnien und Herzegowina, die ab dem Zeitpunkt des Krieges herbeigeführten Veränderungen am Balkan.

Im Anschluss präsentierte Yasemin Aydin, die Obfrau unseres Instituts  und gleichzeitig die  Wien-Repräsentantin der Journalists and Writers Foundation, die Friedensarbeit in Bosnien und Herzegowina und unterstrich die große Rolle der Bildung in einer langfristig wirksamen Friedensarbeit. Abschließend konnte die Ausstellung „Der Anfang und das Ende…“ der bosnischen Künstlerin Anita Zecic besichtigt werden. Für musikalische Momente sorgte  das Gitarrenduo SEV DAH.