Die Bosporus-Tour war einer  der Höhepunkte unserer Reise, die allen Teilnehmenden als ein gelebter Dialog in Erinnerung geblieben ist.

Im April sind wir  im Rahmen einer von uns organisierten Studienreise nach Istanbul geflogen. Eine Gruppe von vierzehn Personen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen hatte sich entschlossen, sowohl das „neue Istanbul“ als auch das „alte Konstantinopel“ für sich zu entdecken.

Unter der Reiseleitung der Obfrau des Friede-Instituts für Dialog, Yasemin Aydin,  wurden nicht nur Hotspots wie der Topkapi Palast, die Hagia Sophia, die Sultan Ahmet Moschee und der Grand Bazar besichtigt, natürlich, wie für jeden Istanbul-Besucher, ein absolutes Muss. Was diese Reise allerdings von herkömmlichen touristischen Reisen unterschied, war, dass wir auch eine Universität besuchten darüber hinaus eine Medieneinrichtung (Zaman) und die Journalisten- und Schriftsteller-Vereinigung in Istanbul.

Wir hatten somit Gelegenheit, in den Bereichen Bildung, Medien und Kulturarbeit einen Einblick in die Abläufe der Institutionen in der Türkei zu bekommen. Dabei konnten wir uns zum Beispiel über den Aufbau des Universitätssystems in der Türkei erkundigen und Vergleiche zu Österreich durchführen.

Der Höhepunkt der kulturellen Begegnung war gewiss der Besuch einer türkischen Familie in Istanbul. Wir wurden von dieser Familie sehr gastfreundlich empfangen und zu einem traditionellen türkischen Abendessen eingeladen. Dieses „Ereignis“ wollten sich auch andere Familienmitglieder nicht entgehen lassen, die dem geselligen Abend ebenfalls beiwohnten. So konnten wir – von der Mutter bis zu den Töchtenr – alle Mitglieder der Gastgeberfamilie kennen lernen und uns mit ihnen austauschen.

Die Bosporus-Tour war einer  der Höhepunkte unserer Reise, die allen Teilnehmenden als ein gelebter Dialog in Erinnerung geblieben ist.